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Aus Betroffenen werden Helfende

vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

Wir sind stolz, Teil des Projekts «Heilend helfen» zu sein. Zwölf Menschen aus dem Lötschental erhalten nach dem Bergsturz von Blatten persönliche Unterstützung und absolvieren eine sechsmonatige Ausbildung zu sogenannten Peers. DI MIND begleitet das Projekt mit HRV-Messungen zu Beginn und am Ende der Ausbildung, um Veränderungen bei Stress und Regeneration objektiv sichtbar zu machen.



Der Bergsturz vom 28. Mai 2025 hat das Leben vieler Menschen im Lötschental grundlegend verändert. Neben dem Verlust von Häusern und Heimat bleiben persönliche Belastungen, die weit über die Katastrophe hinausreichen.


Hier setzt das von Uwe Kalbermatter und Dr. med. Katja Kalbermatter initiierte Projekt «Heilend helfen» an. Zwölf Betroffene werden während sechs Monaten begleitet und zu Peers ausgebildet. Sie lernen, ihre eigenen Erfahrungen einzuordnen, ihre Ressourcen zu stärken und künftig anderen Menschen in vergleichbaren Situationen zur Seite zu stehen. Die Ausbildung umfasst fünf Präsenztage, regelmässige Online-Treffen und vier Schwerpunkte.


Infografik zur sechsmonatigen Peer-Ausbildung im Projekt «Heilend helfen» für Betroffene des Bergsturzes von Blatten. Sie zeigt Dauer, Ausbildungsformat, Abschluss und die vier Schwerpunkte: Atemtherapie und Stressregulation, gesunder Lebensstil, aktive Traumatherapie und AromaTouch.

Die Ausbildung auf einen Blick

Die sechsmonatige Ausbildung im Projekt «Heilend helfen» unterstützt zwölf Menschen aus dem Lötschental dabei, ihre belastenden Erfahrungen nach dem Bergsturz von Blatten zu verarbeiten, neue Zuversicht zu gewinnen und ihre persönlichen Ressourcen zu stärken.


In fünf Präsenztagen und ergänzenden Online-Treffen lernen sie praktische Methoden aus vier Bereichen kennen: Atemtherapie und Stressregulation, gesunder Lebensstil, aktive Traumatherapie und AromaTouch. Im Mittelpunkt stehen der bewusste Umgang mit Stress, die eigene Gesundheit und die Stärkung des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten.


Die Ausbildung eröffnet den Teilnehmenden eine neue Perspektive: Sie lernen, ihren Alltag wieder selbstbestimmter zu gestalten, und können ihre Erfahrungen und ihr erworbenes Wissen künftig als Peers an andere Betroffene weitergeben. So werden aus Menschen, die selbst Hilfe benötigen, Menschen, die anderen helfen können.n.


DI MIND begleitet die Ausbildung mit HRV-Messungen

Mit dem Programm «72h HRV Mindset Reset by DI MIND» erfassen wir bei allen zwölf Teilnehmenden die körperlichen Stress- und Regenerationsmuster zu Beginn und nach Abschluss der Ausbildung. Der Vergleich der beiden Messungen soll objektive Hinweise auf mögliche Veränderungen liefern und damit zur evidenzbasierten Beurteilung des Projekts beitragen.


Die ersten Messungen wurden bereits selbstständig durchgeführt. Im November freuen wir uns darauf, die Auswertungsgespräche persönlich vor Ort durchzuführen.

Ein Projekt mit Zukunft

«Heilend helfen» möchte Menschen nicht nur in einer schwierigen Lebensphase begleiten, sondern sie befähigen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen später weiterzugeben. So soll langfristig ein Netzwerk von Peers entstehen, die nach Naturkatastrophen anderen Betroffenen Unterstützung und Orientierung bieten können.


Im Video stellt Uwe Kalbermatter das Projekt persönlich vor.


Gemeinsam helfen und spenden

Das Projekt wird vom Verein «Heilend helfen» getragen und ist auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag unterstützt die Begleitung und Ausbildung der Teilnehmenden. Mehr zum Verein und dem grossartigen Projekt: www.heilendhelfen.ch


Wir danken Uwe und Katja Kalbermatter für ihr Engagement und das Vertrauen in unsere Arbeit. Wir freuen uns, mit DI MIND einen Beitrag zu diesem besonderen Projekt leisten zu dürfen. Denn aus eigener Erfahrung kann die Kraft entstehen, anderen Menschen zu helfen.


DI MIND - The Art of Being You.

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